Daten zu Empfehlungsarten zuordnen

In einem Online‑Shop für Wohnungseinrichtungen sollen Empfehlungen eingebaut werden. Ordne jeden Datentyp genau einer Empfehlungsart zu: inhaltsbasiert, kollaborativ oder rating-basiert.

  • Nutzerbewertungen in Sternen (1–5)
    Nutzerbewertungen in Sternen (1–5)
    Warum: Hier sind die Ratings selbst das zentrale Signal. Rating-basierte Verfahren aggregieren/lernen aus den expliziten Bewertungen.
  • Produktattribute/Metadaten (Kategorie, Material, Farbe, Marke, Preis)
    Produktattribute/Metadaten
    Warum: Strukturierte Merkmale eignen sich direkt, um Ähnlichkeit zwischen Artikeln zu berechnen (z. B. „Teppiche aus Wolle in Beige“).
  • Klick- und View-Verlauf eines Nutzers (angesehene Produkte)
    Klick- und View-Verlauf eines Nutzers
    Warum: Das sind Interaktionsdaten (implizites Feedback). Kollaborative Filterung nutzt Muster über viele Nutzer: „Nutzer, die X angesehen haben, haben auch Y angesehen“. Es geht nicht primär um Produkteigenschaften, sondern um gemeinsames Verhalten.
  • Warenkorb- und Kaufhistorie (gekauft, zurückgegeben)
    Warenkorb- und Kaufhistorie
    Warum: Stärkeres Interaktionssignal als Klicks. Daraus lassen sich Nutzer-Item-Beziehungen und Ähnlichkeiten zwischen Nutzern/Produkten ableiten (Co‑Purchase, Wiederkäufe, „wer Sofa A kauft, kauft oft Teppich B“). Retouren können als negatives Signal einfließen.
  • Produktbeschreibung (Text: Stil, Maße, Einsatzbereich)
    Produktbeschreibung
    Warum: Der Text beschreibt Eigenschaften des Produkts (Stil, Maße, Nutzung). Inhaltsbasierte Systeme empfehlen ähnliche Produkte anhand solcher Merkmale (z. B. „minimalistisch“, „Eiche“, „2‑Sitzer“).
  • „Kunden kauften auch“ / Co‑Purchase-Daten über viele Nutzer
    „Kunden kauften auch“ / Co-Purchase-Daten
    Warum: Das ist der klassische kollaborative Ansatz: Produkte werden über gemeinsame Käufe/Interaktionen verbunden.
  • Anzahl der Bewertungen + Durchschnittsbewertung je Produkt
    Anzahl der Bewertungen + Durchschnittsbewertung
    Warum: Das sind abgeleitete Kennzahlen aus Ratings (Popularity/Quality-Signale) und werden oft für „Top bewertet“-Empfehlungen oder als Feature genutzt.
  • Ähnlichkeit aus Produktbildern (z. B. dominante Farben/Muster/Form)
    Ähnlichkeit aus Produktbildern
    Warum: Aus Bildern extrahierte Features sind ebenfalls „Inhalt“ des Items. Man kann damit visuell ähnliche Möbel/Deko empfehlen.
  • Freitext-Rezensionen (z. B. „sehr bequem, aber Farbe weicht ab“)
    Freitext-Rezensionen
    Warum: Die Texte enthalten oft beschreibenden Inhalt (z. B. „weich“, „Farbe dunkler“). Man kann daraus Themen/Keywords/Sentiment extrahieren und ähnliche Produkte empfehlen.
  • Explizite Likes/Dislikes oder „Daumen hoch/runter“ zu Produkten
    Likes/Dislikes („Daumen hoch/runter“)
    Warum: Das sind explizite, wenn auch binäre Ratings. Sie können wie Sternebewertungen als Bewertungssignal genutzt werden (nur mit kleinerer Skala).
  • inhaltsbasiert
  • kollaborativ
  • rating-basiert
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